On-Demand Infrastruktur für virtuelle Labore

[ 0 ] Februar 10, 2010 |

OpenNebula kann dazu genutzt werden um virtuelle Labore bereitzustellen. Dabei erhält jeder Student Zugriff auf eine eigene „virtuelle“ Infrastruktur, die nur er verwalten kann. Bei der Infrastruktur kann es sich um ein einzelnes System oder ein vollständig verteiltes System handeln. Hierbei kapselt die virtuelle Maschine die Installation für einen Kurs.

Architektur

Aufbau & Bereitstellung

Um das virtuelle Labor bereitzustellen muss zunächst das Netzwerk, wie in den Howtos [1] und [2] beschrieben, konfiguiert werden.

Als nächstes muss ein Master Image erstellt werden. Dieses wird als Basis benutzt um die virtuellen Maschinen für eine Sitzung zu erstellen. In diesem Image muss sämtliche Software, für die späteren virtuellen Hosts des Labor, installiert sein. Aus dem Master Image können anschließend Instanzen von virtuellen Maschinen erstellt werden, indem von der Masterdatei jeweils eine Kopie erstellt wird.

Sobald die Master Virtual Machine konfiguriert ist, kann diese repliziert und als Virtual Machine Template für alle Instanz verwendet werden.

Dabei ist zu beachten, dass sich jede virtuelle Maschine in zwei Dingen voneinander unterscheiden muss:

  • Der Pfad zu dem Image, um die virtuelle Maschine zu mounten.
  • Die MAC-Adresse, da jede virtuelle Maschine eine eigene IP-Adresse benötigt.

Angenommen es sollen 10 virtuelle Computer für ein Labor erstellt werden. Dazu werden 10 unterschiedliche Kopien der Master Virtual Machine und 10 unterschiedliche Virtual Machine Templates benötigt. Die Templates könnten z.B. mit dem Namen VMachineXX.template – wobei XX den Zahlen 1 bis 10 entspricht – bezeichnet werden.

Um die virtuellen Maschinen zu starten wird der Befehl onevm mit folgenden Parametern benötigt.

$ onevm create VMachineXX.template

Dieser Befehl muss 10 mal wiederholt werden, wobei der Platzhalter XX durch die Zahlen 1 bis 10 ersetzt wird. Die IP-Adresse der virtuellen Maschine erhält man entsprechend der Netzwerk-Konfiguration.

Nun reicht es aus, dem Seminarteilnehmer einen Benutzernamen, ein Passwort und die IP-Adresse der virtuellen Maschine mitzuteilen.

Quelle

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Category: Tutorials

René Büst

About the Author ()

Rene Buest is Senior Analyst and Cloud Practice Lead at Crisp Research, covering cloud computing, IT infrastructure, open source and Internet of Things. Prior to that he was Principal Analyst at New Age Disruption and member of the worldwide Gigaom Research Analyst Network. Rene Buest is top cloud computing blogger in Germany and one of the worldwide top 50 bloggers in this area. In addition, he is one of the world’s top cloud computing influencers and belongs to the top 100 cloud computing experts on Twitter and Google+. Since the mid-90s he is focused on the strategic use of information technology in businesses and the IT impact on our society as well as disruptive technologies. Rene Buest is the author of numerous professional cloud computing and technology articles. He regularly writes for well-known IT publications like Computerwoche, CIO Magazin, LANline as well as Silicon.de and is cited in German and international media – including New York Times, Forbes Magazin, Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Computerwoche, CIO, Manager Magazin and Harvard Business Manager. Furthermore Rene Buest is speaker and participant of experts rounds. He is founder of CloudUser.de and writes about cloud computing, IT infrastructure, technologies, management and strategies. He holds a diploma in computer engineering from the Hochschule Bremen (Dipl.-Informatiker (FH)) as well as a M.Sc. in IT-Management and Information Systems from the FHDW Paderborn.

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