VMware erweitert sein Cloud-Management mit Updates für die VMware vCloud Suite

[ 10 ] Oktober 9, 2012 |

Zum Start der VMworld Europe 2012 präsentiert VMware ein Update seines Cloud Management-Portfolios, das eine Optimierung der Management-Produkte der kürzlich eingeführten VMware vCloud Suite umfasst. Mit dem VMware vCloud Automation Center 5.1 stellt VMware einen Neuzugang in der Suite vor. Ziel ist es, das Management in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen weiter zu vereinfachen und zu automatisieren und der IT gleichzeitig die Steuerung multipler, heterogener Clouds zu ermöglichen.

VMware erweitert sein Cloud-Management mit Updates für die VMware vCloud Suite

Private und Hybrid Cloud stehen im Mittelpunkt

Die VMware Cloud-Management-Lösungen unterstützen softwaredefinierte Rechenzentren und eröffnen den Kunden die Effizienz und Flexibilität des Cloud Computings. VMwares Ansatz in Sachen Management hybrider und heterogener Clouds zielt auf drei kritische Bereiche ab:

  • Cloud Service Provisioning: Automatisierung der Bereitstellung und Regulierung von Infrastrukturen, Anwendungen und Desktops als Service – abgestimmt auf die jeweiligen Unternehmens- und IT-Richtlinien.
  • Cloud Operations Management: Nutzung umfassender Analysen und Informationen um Leistung, Compliance und Effizienz von Cloud-Infrastrukturen zu gewährleisten.
  • Cloud Business Management: Management und Regulierung von Cloud Services als kritischen Faktor, wenn IT zur Unterstützung des Geschäftes betrieben wird.

Optimierung von Service Provisioning und Operations Management der VMware vCloud Suite

Die im August 2012 eingeführte VMware vCloud Suite vereint alle Komponenten, die Kunden benötigen um Cloud-Infrastrukturen aufzubauen, zu betreiben und zu verwalten. VMware präsentiert heute weiterentwickelte und neue Management-Komponenten in der VMware vCloud Suite:

vCloud Automation Center 5.1 – Multi-Cloud Infrastrukturen und Desktop Provisioning

Das VMware vCloud Automation Center 5.1, ein Neuzugang in der VMware vCloud Suite, unterstützt Kunden dabei, die Bereitstellung von IT-Services besser zu steuern. Es basiert auf DynamicOps, das im July 2012 von VMware übernommen wurde, fungiert als Service-Regulator und ermöglicht eine richtlinienbasierte Bereitstellung über VMware-basierte private und öffentliche Clouds, physische Infrastrukturen, multiple Hypervisoren und Amazon Web Services hinweg. Über ein Self-Service-Portal – im Grunde eine Cloud-übergreifende Konsole – erlaubt das vCloud Automation Center autorisierten Administratoren, Entwicklern oder geschäftlichen Nutzern neue IT-Services anzufordern oder bestehende Ressourcen zu verwalten. VMware vCloud Automation Center 5.1 fügt sich in den VMware vCloud Director ein und gibt dem Kunden die Möglichkeit virtuelle Rechenzentren zu nutzen, die Software-defined Services der VMware vCloud Suite umfassen. vCloud Automation Center 5.1 fügt sich zudem in den vCenter Orchestrator ein und automatisiert IT-Prozessabläufe von VMware und kundenspezifisch bereits existierende Management-Tools und -Prozesse.

vFabric Application Director 5.0 – Bereitstellen von Anwendungen in jeder Cloud

Mit dem vFabric Application Director kann die Art und Weise wie Kunden mehrschichtige Anwendungen in verschiedenen Clouds entwickeln und anwenden, standardisiert und beschleunigt werden. Dies erfolgt durch so genannte „easy-to-create“-Blueprints mit standardisierten, im Voraus genehmigten Betriebssystem- und Middleware-Komponenten. Obwohl der vFabric Application Director 5.0 für VMware vCloud Suite-basierte Clouds optimiert ist, wird es Kunden ermöglicht, die gleichen Blueprints zu verwenden um Anwendungen über verschiedene virtuelle und hybride Cloud-Infrastrukturen hinweg zu nutzen, einschließlich Amazon EC2. Mit dieser Version erweitert VMware die vFabirc Applikation Director Anwendungensunterstützung sowohl durch alle Microsoft-packaged Applikationen (Exchange, SQL Server, SharePoint), also auch Kunden-spezifische Anwendungen (Java, .Net, Ruby on Rails). Der VMware vFabric Application Director hilft zudem fortlaufende Wartungsarbeiten von Applikationen wie Konfigurationen zu vereinfachen und unterstützt die automatische Skalierung von Anwendungen als Antwort auf sich ändernde Geschäftsanforderungen.

vCenter Operations Management Suite 5.6 – eingebettete, integrierte Verwaltung des Cloud-Betriebs

Die vCenter Operations Management Suite setzt patentierte Analyse-Methoden für integrierte Leistungs-, Kapazitäts- und Konfigurations-Verwaltung ein. Kunden erhalten so Wissen, wie sie proaktiv Service Levels in Hybrid Cloud-Umgebungen ermöglichen können. Die VMware vCenter Operations Management Suite kann operative Einsparungen verdoppeln, die Kunden durch VMware vSphere erhalten. Mit dieser Version der VMware vCenter Operations Mangement Suite wird die Leistungs-Verwaltungs-Funktionen in jeder vSphere Version beinhaltet sein. Verbesserungen in der vCenter Operations Suite 5.6 führen VMwares Strategie verschiedene Verwaltungsbereiche zu verbinden und neue Blicke auf Compliance durch das Operations Dashboard zu ermöglichen. Dies hilft Kunden Compliance proaktiv mit IT-Richtlinien, Sicherheitsleitfäden und regulatorischen Rahmenbedingungen durchzusetzen. Neue anpassbare, gruppen-basierte Ansichten ermöglichen einen IT-Betrieb, der enger auf die Unternehmensziele ausgerichtet ist. VMware vCenter Operations Management Suite 5.6 enthält zudem VMware vFabric Hyperic Applicationlevel Monitoring, um Kunden die proaktive Verwaltung geschäftskritische Anwendungen zu ermöglichen, einschließlich Microsoft SQL Server, Exchange, SharePoint, Windows OS sowie Oracle-Datenbanken und Java-Applikationen.

vCloud Connector 2.0 – Hybrid Cloud Portabilität

Der VMware vCloud Connector dient als Brücke für den Transfer von VMs und Anwendungen über vSphere und vCloud Director Private Cloud-Umgebungen als auch in Public Clouds von VMware vCloud Service Providern. Die Verbesserungen in vCloud Connector 2.0 helfen sowohl Netzwerk- als auch Workload-Kataloge über hybride Cloud-Umgebungen zu erweitern, ohne die Netzwerke oder Einstellungen neu konfigurieren zu müssen, wenn Workloads verschoben werden. Die logischen Grenzen von Rechenzentren können so praktisch erweitert werden. Örtlich verteilten Teams bietet der vCloud Connector die Möglichkeit, ihre Entwicklungensaufwände zu koordinieren, indem jedes Mitglied einen eigenen synchronisierten Workload-Katalog erhält, der die gesamte Cloud-Umgebung umfasst.

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Category: News

René Büst

About the Author ()

Rene Buest is Senior Analyst and Cloud Practice Lead at Crisp Research, covering cloud computing, IT infrastructure, open source and Internet of Things. Prior to that he was Principal Analyst at New Age Disruption and member of the worldwide Gigaom Research Analyst Network. Rene Buest is top cloud computing blogger in Germany and one of the worldwide top 50 bloggers in this area. In addition, he is one of the world’s top cloud computing influencers and belongs to the top 100 cloud computing experts on Twitter and Google+. Since the mid-90s he is focused on the strategic use of information technology in businesses and the IT impact on our society as well as disruptive technologies. Rene Buest is the author of numerous professional cloud computing and technology articles. He regularly writes for well-known IT publications like Computerwoche, CIO Magazin, LANline as well as Silicon.de and is cited in German and international media – including New York Times, Forbes Magazin, Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Computerwoche, CIO, Manager Magazin and Harvard Business Manager. Furthermore Rene Buest is speaker and participant of experts rounds. He is founder of CloudUser.de and writes about cloud computing, IT infrastructure, technologies, management and strategies. He holds a diploma in computer engineering from the Hochschule Bremen (Dipl.-Informatiker (FH)) as well as a M.Sc. in IT-Management and Information Systems from the FHDW Paderborn.

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