Google verbindet BigQuery mit Microsoft Excel

[ 9 ] August 31, 2012 |

Googles BigQuery ist ein Cloud Service und Teil der Google Cloud Plattform, mit dem SQL-Anfragen gegen große Datenmengen (Big Data) gestartet werden können, um auf deren Basis Analysen durchzuführen. Google geht nun einen kleines Stück aus der Cloud zurück und bietet Unternehmen, die nicht auf sehr schnelle Analysen angewiesen sind, ganz gewöhnliche Batch-Abfragen und die Verbindung über Microsoft Excel.

Google verbindet BigQuery mit Microsoft Excel

BigQuery für Big Data

Google BigQuery hilft bei der Analyse großer Datenmengen und erfreut sich bereits großer Beliebtheit. Mit zwei neuen Funktionen hat Google den Service nun erweitert und damit attraktiver für noch nicht so Cloud-affine Nutzer gemacht. Ab sofort lassen sich Zeit unkritische Batchprozesse verarbeiten. Also solche, die gerne mehr Zeit benötigen dürfen und keine hohe Priorität besitzen. Mit einem Connector for Microsoft Excel lässt sich der BigQuery Service zudem nun mit Microsofts Tabellenkalkulation verknüpfen.

Google passt BigQuery den Anforderungen an

Google konzentriert sich mit den neuen Funktionen insbesondere auf normale Use Cases wie Standard Abfragen oder dem Erstellen von nächtlichen Auswertungen, die Unternehmen zwar weiterhin benötigen aber nicht zeitkritisch abgearbeitet werden müssen. Das merkt man auch am Preis. Die bisherigen Abfragen mit einer hohen Performance kosten 3,4 Cent pro GB. Die neuen langsameren Abfragen kosten hingegen nur 2 Cent pro GB.

Neben den normalen Use Cases adressiert Google mit dem Excel Connector vor allem die traditionellen Nutzer und wird diese damit näher an die Cloud und vor allem an BigQuery heranbringen. Viele Analysten, Buchhalter, Finanzberater usw. arbeiten noch klassisch mit ihren Excel Tabellen. Diese wissen nicht, was ein Hadoop Cluster ist und wollen bzw. müssen dies auch nicht wissen. Der Excel Connector kann ein richtiger Schritt sein, diese Zielgruppe zu gewinnen, ihre Daten zwar weiter per Excel zu pflegen die Auswertungen aber von BigQuery durchführen zu lassen. Aus Erfahrung ist es leichter, den Anwendern ihre bekannten Applikationen weiter nutzen zu lassen und diese stattdessen mit weiteren Services im Hintergrund aufzuwerten.

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Category: News

René Büst

About the Author ()

Rene Buest is Senior Analyst and Cloud Practice Lead at Crisp Research, covering cloud computing, IT infrastructure, open source and Internet of Things. Prior to that he was Principal Analyst at New Age Disruption and member of the worldwide Gigaom Research Analyst Network. Rene Buest is top cloud computing blogger in Germany and one of the worldwide top 50 bloggers in this area. In addition, he is one of the world’s top cloud computing influencers and belongs to the top 100 cloud computing experts on Twitter and Google+. Since the mid-90s he is focused on the strategic use of information technology in businesses and the IT impact on our society as well as disruptive technologies. Rene Buest is the author of numerous professional cloud computing and technology articles. He regularly writes for well-known IT publications like Computerwoche, CIO Magazin, LANline as well as Silicon.de and is cited in German and international media – including New York Times, Forbes Magazin, Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftswoche, Computerwoche, CIO, Manager Magazin and Harvard Business Manager. Furthermore Rene Buest is speaker and participant of experts rounds. He is founder of CloudUser.de and writes about cloud computing, IT infrastructure, technologies, management and strategies. He holds a diploma in computer engineering from the Hochschule Bremen (Dipl.-Informatiker (FH)) as well as a M.Sc. in IT-Management and Information Systems from the FHDW Paderborn.

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