40 Prozent der Unternehmen setzen auf hybride Cloud-Plattformen

[ 0 ] November 14, 2012 |

Laut einer Studie von IDC und Infosys setzen über 40 Prozent der Befragten mittlerweile auf hybride Cloud-Plattformen. Viele der interviewten Unternehmen wiesen zudem auf die wichtige Zusammenarbeit mit einem verlässlichen externen Dienstleister hin. Nur erfahrene Service Provider könnten Unternehmen beim komplexen Umzug in die Cloud umfassend unterstützen. Die Ergebnisse der IDC-Studie erscheinen in Zusammenarbeit mit Infosys in dem White Paper „Adoption of Cloud: Private Cloud is Current Flavor but Hybrid Cloud is Fast Becoming a Reality“. Im Rahmen der Erhebung, die von IDC durchgeführt wurde und seit September 2012 erhältlich ist, wurden IT-Entscheider in Führungspositionen befragt. Die Umfrageteilnehmer sind bei 326 großen Unternehmen in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland beschäftigt.

Die Komplexität des Cloud Ecosystem steigt

Das Cloud Ecosystem wird aufgrund einer Vielzahl verschiedener öffentlicher, privater und Vor-Ort-Informationstechnologien immer komplexer. Die für die Studie Befragten erklärten, dass es außerdem immer schwieriger werde, diese komplexen Umgebungen umfassend zu verstehen, zu überschauen und ganzheitlich zu verwalten.

56 Prozent der Umfrageteilnehmer arbeiten bereits mit einem externen Dienstleister zusammen oder spielen mit dem Gedanken, einen Service Provider zu engagieren. Hierdurch möchten sie erfahren, wie sie ihre Cloud-Strategie verbessern, eine Roadmap entwickeln und die neue Technologie effizient implementieren können. Die befragten Unternehmen hoben die Notwendigkeit hervor, durch die Zusammenarbeit mit den externen Dienstleistern die komplexen Herausforderungen anzusprechen, die sich durch die Entwicklung und Verwaltung zusammengeführter hybrider Cloud-Umgebungen ergeben.

Die IDC-Studie zeigt darüber hinaus, dass Cloud-Ansätze sowie die Einführung hybrider Clouds je nach Industrie variieren. So verfügen beispielsweise 53 Prozent der Unternehmen in der Telekommunikationsindustrie über formalisierte Cloud-Strategien und Roadmaps. Im Bereich der Finanzdienstleistungen sind es lediglich 38 Prozent. Geht es jedoch um hybride Cloud-Einführungen, liegen die Finanzdienstleister mit 64 Prozent vorne. Es folgen die Bereiche Gesundheitswesen mit 47 Prozent, Industrie mit 40 Prozent und Handel mit 37 Prozent.

Die Suche nach dem “besten Cloud-Anbieter”

52 Prozent der Befragten erklärten außerdem, dass es sehr wichtig sei, „die besten Cloud-Anbieter auszuwählen und eine reibungslose Integration zwischen den einzelnen Providern sicherzustellen“, 14 Prozent finden es sogar extrem wichtig. 48 Prozent der Unternehmen messen zudem „Datensicherheit und Integration, Automatisierung sowie dem Zusammenspiel von Anwendungen in privaten, öffentlichen und Vor-Ort-IT-Umgebungen“ eine große Bedeutung bei.

Private Cloud hat höchsten Stellenwert

Die private Cloud ist nach wie vor am beliebtesten: 69 Prozent der Umfrageteilnehmer bevorzugen diese Cloud-Option. Produktivitätsgewinne und Kosteneinsparungen – 37 Prozent sowie 25 Prozent – sind die Hauptgründe, warum sich Unternehmen für die Cloud entscheiden.


Bildquelle: ©Gerd Altmann / PIXELIO

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Category: News

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Rene Buest is Senior Analyst and Cloud Practice Lead at Crisp Research, covering cloud computing and IT infrastructures. He is member of the worldwide Gigaom Research Analyst Network, top cloud computing blogger in Germany and one of the worldwide top 50 bloggers in this area. In addition, he is one of the world’s top cloud computing influencers and belongs to the top 100 cloud computing experts on Twitter. For more than 16 years he is focused on the strategic use of information technology in businesses and the IT impact on our society as well as disruptive technologies. Rene Buest is the author of numerous professional cloud computing and technology articles, speaker and participant of experts rounds. On CloudUser.de he writes about topics from the fields of cloud computing, it-infrastructures, technologies, management and strategies. He holds a diploma in computer engineering from the Hochschule Bremen (Dipl.-Informatiker (FH)) as well as a M.Sc. in IT-Management and Information Systems from the FHDW Paderborn.

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